Klares Signal für nachhaltige Bildungsangebote
Die Duisburger Kommunalverwaltung hat unter Miteinbeziehung städtischer Bildungsakteur:innen und -akteure eine gemeinsame Erklärung erarbeitet, um Bildungsangebote in ihrer Stadt zukünftig stärker chancen- und wirkungsorientiert zu gestalten. Unter dem Titel „BildungWirkt“ verpflichten sich alle Teilnehmenden zu demokratischen Strukturen, kultureller Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in ihren Bildungsangeboten. Ausgangspunkt der Charta ist Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
„Als Orientierungsrahmen unterstützt uns die Charta dabei, Projekte, Strategien und Kooperationen an Bildung für nachhaltige Entwicklung auszurichten“, erläutert Galina Deaconescu, Mitarbeiterin der Stabsstelle Bildungsregion Duisburg.
Mehr zur Charta und ihrem Entstehungsprozess erfahren Sie in der Slideshow oben.
Gerechte Bildungschancen entstehen vor Ort
Die Duisburger Bildungscharta ist ein Beispiel dafür, wie Kommunen Bildung zielgerichtet und gut abgestimmt steuern können. Durch die Zusammenarbeit von Verwaltung, Schulen, Jugendhilfe, Trägern und Zivilgesellschaft lassen sich Belastungen und Brüche in Bildungswegen erkennen, Prioritäten klären, Ressourcen gezielter einsetzen und Wirkung besser überprüfen.
Denn in Städten, Landkreisen und Gemeinden entscheidet sich, ob Bildungsangebote Menschen in allen Lebensphasen erreichen, ob Übergänge gelingen und ob Bildung zu mehr Teilhabe, Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit beiträgt. Gute Bildung stärkt dabei nicht nur den Einzelnen, sondern ganze Regionen, und macht Kommunen attraktiv für Familien, Fachkräfte und Unternehmen.
Kampagne zu Bildungsgerechtigkeit
Viele weitere Beispiele zeigt die bundesweite Kampagne „Kein Platz für Zufall“ des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement.
Die Kampagne macht die Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunen in Sachen Bildungsgerechtigkeit sichtbar und flankiert damit die Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2026, die sich am 16. und 17. Juni 2026 in Berlin ebenfalls der Frage widmet, wie Kommunen allen Menschen – unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Lebenslage – bessere Bildungschancen ermöglichen können.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.kein-platz-fuer-zufall.de.

Fachnetzwerk unterstützt Kommunen bundesweit
Das Fachnetzwerk für kommunales Bildungsmanagement berät und begleitet Kommunen beim Aufbau einer gut abgestimmten Bildungssteuerung und bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft. Ziel ist es, Kommunen als attraktive Lebensorte mit guten und gerechten Bildungschancen für alle zu gestalten. Im Fachnetzwerk unterstützen acht regionale Entwicklungsagenturen und fünf thematisch ausgerichtete, bundesweit tätige Fachstellen Kommunen mit passgenauem Fach- und Praxiswissen.
Gefördert wird das Fachnetzwerk durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), das sich im Rahmen der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement seit 2014 für eine Stärkung kommunaler Steuerungsstrukturen in der Bildung engagiert.






